Die Vulkanier

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"T Khasi" Vulkan: Planet der Klasse M und Heimat der Vulkanier. Er ist heiss und trocken und hat keinen Mond. Aber einige andere Planeten sind vom Vulkan aus zu sehen. Die Atmosphäre ist dünn und die Gravitation hoch.
Die Vulkanier  sind eines der ältesten und höchstentwickelten Völker der Federation. Das Alter des Volkes ist unbekannt, aber einiger spricht dafür, das die Vulkanier von Humanoiden abstammen, die vor 500 000 Jahren auf Sargons Planeten lebten. Lange Zeit waren die Vulkanier ein aggressives und gewalttätiges Volk. Der Philosoph Surak verkündete vor mehr als 2000 Jahren die Lehre von Frieden und Logik. Seine Lehren trugen dazu bei, dass aus dem emotionalen, von Gewalt heimgesuchten Vulkanier ein friedliches Volk wurde, das die Logik zu seinem wichtigsten Prinzip erhob. Die Phase des Wandels nennt man die "Zeit des Erwachens" ! Etwa zu jener Zeit verliess eine Gruppe von Vulkaniern den Planenten und gründete das Romulanische Reich. Der genaue Zeitpunkt des Aufbruchs ist nicht bekannt. Viele Leute glauben, der Gründer des Romulanischen Reiches verliess Vulkan, weil sie Suraks Lehren ablehnten.
Das Vulkanische Volk:
Die Vulkanier sind zwar Humanoide, aber in physischer und intellektueller Hinsicht unterscheiden sie sich doch sehr von den Menschen! Sie haben lange geschwungene Augenbrauen und spitz zulaufende Ohren. Ihre Augen weisen ein zweites Lid auf, das zum Schutz vor dem grellen Licht der Sonne Vulkans dient. Die Schwerkraft von Vulkan ist höher als die der Erde und die Luft dünner, deshalb besitzen die Vulkanier eine grössere Körperkraft und ein wesentlich besseres Gehöhr als der Mensch. Das Vulkanische Herz befindet sich dort, wo beim Menschen die Leber sitzt!! Wenn die Vulkanier verletzt werden, aktivieren sie ein einzigartiges Mittel zur Selbstheilung, mit einer Art von Selbsthypnose gelingt es ihnen, Blut, Kraft und Antikörper zu den verletzten Organen zu leiten.
Logik:
Vulkanier verhalten sich streng logisch, sie sind ehrlich und loyal. Vulkanier lügen zwar nicht aber sie können "übertreiben", wenn es dafür einen logischen Grund gibt! Sie behaupten keinen Sinn für Humor zu haben, aber manchmal sind sie sarkastisch.
Das Kohlinar ist der Zustand vollkommener Logik. Nur wenige Vulkanier erreichen ihn durch Übung und Disziplin. 
Vulkanier richten ihre Wohnung meist auf die Meditation aus, die Beleuchtung ist gedämpft, Kerzen sorgen für schwaches Licht. Auch bei den Freizeitaktivitäten wird auf Disziplin wert gelegt, wie zum Beispiel Kalto, das Spiel das an Schach erinnert, ist so schwierig, dass nur wenige nicht Vulkanier es jemals gelernt haben.
Pon Farr:
Alle sieben Jahre erleben vulkanische Männer das Pon Farr, einen Lebenszyklus der sie veranlasst heimzukehren und eine Partnerin zu suchen. Jetzt ist der Vulkanier im Plak-tow, dem Blutfieber!! Er verliert seine Logik und kann an nichts anderes denken, als an die Partnerin, er erlebt ein emotionales Chaos!! Dem betreffenden Vulkanier droht der Tod, wenn er nicht rechzeitig zu seiner Partnerin heimkehrt und das Ritual durchführt. Im Alter von sieben Jahren nehmen vulkanische Kinder an einer Bindungszeremonie mit ihrem zukünftigen Lebenspartner teil. Als Erwachsene schaffen die beiden Lebenspartner eine mentale Verbindung, die sie beide zum "Koon-ut-kal-if-fee" rufen wird, dann erschaffen sie ein seelisches Paarungsband.
Telepathie:  
Vulkanier sind Kontakttelepathen und können geistig kommunizieren. Manchmal können sie telepathische Verbindungen auch über grössere Entfernungen hinweg herstellen.
Mentaltechniken: Die Vulkanier beherrschen Mentaltechniken, die sie durch jahrelange geistige Disziplin verfeinert haben. Sie koennen Gedanken wahrnehmen, Suggestionen projizieren und ihr  Bewusstsein miteinander verbinden. Bei der Mentalverschmelzung werden die Gedanken zweier Individuen miteinander verbunden. Sie entfernen die geistige Barriere, so dass jeder Beteiligte die Gedanken des anderen erfahren kann. Einige Völker wie die Cardassianer können Mentalverschmelzungen abwehren. Die Mentalverschmelzung erfordert nicht immer das Einverständnis des Anderen!
Wenn ein Vulkanier sich dem Tode nähert, stellt er eine Mentalverschmelzung mit einer ihm nahestehenden Person her und überträgt seine Katra ins Unterbewusstsein des Gefährten. Dieser bringt dann die Katra zum Planeten Vulkan, wo sie für immer aufbewahrt wird.
Vulkanische Disziplin:
 Es ist ein Irrtum, dass Vulkanier keine Gefühle kennen, genau das Gegenteil ist der Fall. Sie besitzen nicht nur Gefühle, sondern verfügen über die stärksten Emotionen, die je bei einer Spezies beobachtet wurden. Dies Emotionen werden durch ein hohes Mass an geistiger Disziplin beherrscht. Suraks Lehren sind die Grundpfeiler der Vulkanischen Gesellschaft, ohne diese Disziplin wären die Vulkanier zweifellos eine wilde, kriegerische Spezies, so wie ihre romulanischen Verwandten. Von Kindesbeinen an, wird ihnen das  Unterdrücken von Emotionen,  "s at", gelehrt. S' at ist der vulkanischen Gesellschaft so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Vulkanier zwar Emotionen identifizieren können, dass aber nur wenige zugeben diese auch erfahren zu haben.
Geistige Disziplin ermöglicht es Vulkaniern auch Schmerzen zu ertragen, sie benutzen ihren Verstand, um sie zu unterdrücken. Die "Schmerztrance"  kann Vulkaniern helfen, schwere Verletzungen zu heilen. Die Wiedererlangung des Bewusstseins kann problematisch werden, es ist für einen Begleiter üblich, den verletzten Vulkanier kräftig zu schlagen.
Vulkanische Selbstverteidigung :
Vulkanier setzen eine Reihe von Kampftechniken ein, sie bevorzugen Nervengriffe, die ihre Gegner bewusstlos machen, ohne sie zu verletzten, aber sie sind auch gewand im Umgang mit tödlichen Waffen. Obwohl Vulkan seit über 2000 Jahren eine Periode des Friedens erlebt, sind viele Vulkanier fähige Krieger. Der Planet unterhält eine Zweikampf-Trainingseinrichtung das "Institut fuer Verteidigungskunst". Vulkanier sind zwar erheblich stärker als viele andere Humanoide, doch sie setzen lieber  Nervengriffe und ihr Wissen ueber Druckpunkte als rohe Gewalt ein. Die vermutlich bekannteste Technik ist ein Nervengriff, der im Nacken ansetzt Durch vorsichtig angewendeten Druck mit den Fingerspitzen im Bereich zwischen Schulter und Nackenansatz, können Vulkanier einen Gegner sofort bewusstlos machen. Dieser Griff wirkt bei fast allen humanoiden Spezies.
"Talshaya"ist eine uralte vulkanische Hinrichtungstechnik. Das Opfer wird getötet, indem Druck auf den Hals ausgeübt wird, bis er bricht, was den sofortigen Tod zur folge hat.
Vulkanische traditionelle Waffen sind zum Beispiel die "Lipara", ein Stab, der etwas länger als einen Meter ist. Am Ende der Lipara ist eine rasiermesserscharfe Klinge in Form eines Spatenblattes, das andere Ende ist mit einer Hantel beschwert. 
Ahn-woon: Sie besteht aus einem langen weissen Stoffstreifen, der an jedem Ende beschwert ist. Es kann wie eine Peitsche eingesetzt werden und wird oft benutzt um den Gegner gezielt zu Boden zu reissen. Doppelt gefaltet, wird er dazu benutzt den Gegner zu erdrosseln.
Trotz ihres beeindruckenden Kampfgeschicks kämpfen die meisten Vulkanier sehr selten. sie sind davon überzeugt, dass der Pazifismus letzten Endes die beste Methode der Selbstverteidigung ist und verhindern das Meinungsverschiedenheiten in Gewalt ausarten.

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Mit freundlicher Genehmigung von Trekkies World